Allergien: Auch Hunde haben sie

Allergien: Auch Hunde haben sie

Auch Hunde haben Allergien und müssen teilweise schlimme Qualen erleiden. So äußern sie sich und das wird aktuell getan, um dem Problem entgegen zu treten.

Nicht nur wir Menschen können von den unterschiedlichsten Allergien geplagt werden, auch Hunde werden davon oft nicht verschont.

Allergien bei Hunden

Jeder fünfte Hund hat in der heutigen Zeit eine Allergie, die nicht mehr geheilt werden kann. Eine der häufigsten ist die atopische Dermatitis. Diese ist auch bei uns weit verbreitet, nennt sich dann allerdings Neurodermitis.

Bei uns Menschen sind Allergien häufig genetisch und aufgrund der eigenen Lebensweise bedingt. So können zum Beispiel Menschen, die in einer sterilen Umgebung leben, anfälliger für Allergien sein. Ähnlich ist es auch bei den Hunden.

Ein Unterschied ist, dass wir jeder Zeit an einer bestimmten Allergie erleiden können, quasi von heute auf morgen. Bei einem Hund zeigt es sich meist kurz nach dem sechsten Lebensmonat und hält ein ganzes Leben lang an.

Die Symptome äußern sich genau wie bei uns: Wiederkehrende oder gar chronische Juckreize und Hautentzündungen.

atopische DermatitisStatistisch gesehen erleidet jeder zweite West-Highland-Terrier an dieser Allergie. Weiterhin sind Boxer, Schäferhunde, Dalmatiner, Labradore und Golden Retriever vorbelastet.

In der Schweiz wird jetzt dagegen geforscht. Zusammen mit 100 West-Highland-Terrier-Welpen wird Professor Claude Favrot von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich forschen, indem er sie von der Geburt an, drei Jahre lang beobachtet, genetische Bestimmungen durchführt, Blutproben entnimmt und ihre Umweltfaktoren erforscht.

Sein Ziel ist es eine Therapie dagegen zu finden und wir alle drücken ihm die Daumen, dass es ihm gelingt und unsere geliebten Vierbeiner schon bald gegen eine von vielen Allergien weniger zu kämpfen haben.

 

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