Behandlungen bei Hunden: Die häufigsten Ursachen

Behandlungen bei Hunden: Die häufigsten Ursachen

Hunde können genauso Verletzungen davon tragen wie wir Menschen. Hier findet ihr die häufigsten Behandlungen bei unseren geliebten Vierbeinern.

Wir alle hoffen natürlich, dass unseren geliebten Vierbeinern nie etwas passiert und sie ihr Leben lang gesund bleiben. Doch häufig werden auch sie krank und dann ist es wichtig zu wissen was es ist und wie man ihnen helfen kann. Hier haben wir für euch die häufigsten Behandlungen bei Hunden:

Kastration

Heutzutage ist die Kastration bei sowohl männlichen als auch weiblichen Hunden ein Routine-Behandlung. Bei den Männchen werden dafür die Hoden abgetrennt, den Weibchen werden die Eierstöcke entfernt. Man macht dies in den meisten Fällen, damit man keinen tierischen Nachwuchs erwarten muss. In einigen Fällen aber auch, damit die Tiere etwas ruhiger werden, weil sie ihren „Trieb“ verlieren. Ein Eingriff wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und kostet in der Regel zwischen 100 und 150 €.

Zahn-Behandlungen

Zahnschmerzen sind nicht nur für uns Menschen ein Alptraum. Zahnstein, entzündetes Zahnfleisch oder sogar die Entzündung eines ganzen Zahnes verursachen starke Schmerzen. Im schlimmsten Fall müssen sogar alle Zähne gezogen werden. Aber manchmal hilft natürlich auch die Behandlung eines einzelnen Zahnes. Auch eine Überkronung ist möglich. Eine Krone dient nicht nur der Optik, sondern auch der Funktion, beispielsweise für Jagdhunde. Die Kosten liege bei ca. 1000 € pro Krone.

Orthopädische Eingriffe bei Kreuzbandrissen

Die Kniegelenke sind bei Vierbeinern äußerst wichtig und wenn einmal das Kreuzband darin reißt, kann das schlimme Folgen haben: Das Bein kann lahm werden, außerdem ist es eine extrem schmerzhafte Verletzung für den Hund. Das Kreuzband kann heutzutage aber ausgetauscht werden. Eine solche Operation kostet zwischen 1300 und 1400 €, physiotherapeutische Behandlungen im Anschluss kommen noch oben drauf, sind aber meist von Nöten. Denn bis der Hund wieder gesund ist, kann es bis zu einem Jahr dauern.

Knochenbrüche

Ein Knochenbruch lässt sich bei Hunden leider nicht so einfach behandeln wie bei uns Menschen. Wir halten das Bein still, Hunde würden dies nicht tun, daher kann man ihnen nicht einfach einen Gips umlegen. Knochenbrüche müssen deswegen mit Nägeln oder Metallplatten fixiert werden. Manchmal müssen diese aber nicht wieder entfernt werden, sodass es nur ein einmaliger Eingriff ist. Positiv ist, dass der Knochen eines Tieres schneller heilt, als der eines Menschen. Auch hier liegen die Kosten übrigens wieder im vierstelligen Bereich.

Krebstherapien

Dank neuester Behandlungsmethoden kann Krebs mittlerweile viel besser geheilt werden als noch vor ein paar Jahren. Es ist ähnlich wie bei uns Menschen, Tumore werden entfernt und Chemo- sowie Bestrahlungstherapien eingesetzt. Da Herrchen oder Frauchen bei den Strahlentherapien nicht dabei sein dürfen, muss der Hund während der Behandlungen in Kurznarkose versetzt werden. Die Kosten hierfür liegen ebenfalls wieder im vierstelligen Bereich. Sollte der Krebs nicht mehr bekämpft werden können, rät der Tierarzt meist dazu den Hund einzuschläfern, damit er nicht länger leiden muss.

Ihr seht, es gibt viele Behandlungsursachen bei Hunden und es ist wichtig bei den kleinsten Anzeichen sofort zum Tierarzt zu gehen. Denn Hunde können nicht so leicht wie wir deutlich machen, dass sie schmerzen haben. Sie zeigen es auf andere Weise und dann ist es von großer Bedeutung so schnell wie möglich zu handeln.

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