Kommandos die jeder Hund kennen sollte

Kommandos die jeder Hund kennen sollte

Kommandos bei Hunden sind ein wichtiger Teil der richtigen Erziehung. Hier zeigen wir euch einige davon und erläutern, wie ihr sie beibringen könnt.

Wahrscheinlich gibt es hunderte von Kommandos, die man einem Hund beibringen kann. Einige davon sind für die Erziehung und ein optimales Miteinander unumgänglich. Hier zeigen wir euch die Kommandos, die jeder Hund kennen sollte und wofür man sie benötigt:

Sitz

Dieses Kommando ist eines der ersten, die die meisten Hundebesitzer ihrem Vierbeiner beibringen. Sitz kann man in vielen Fällen anwenden und zwar immer dann, wenn man dem Hund vermitteln möchte, dass er sich eurem Befehl fügen muss. „Sitz“ kann man beispielsweise anwenden, wenn man dem Hund Halsband oder Leine anlegt, wenn ihr ihm ein Leckerchen geben wollt oder wenn ihr an einer Straße steht, bevor ihr sie überqueren wollt.

Platz

Eine „intensivere“ Form von Sitz, die noch stärker zeigt, wer hier der Boss ist. „Platz“ nutzt man oft, um dem Hund zu signalisieren, dass er sich an dieser Stelle, an der ihr das Kommando erteilt, länger aufhalten soll. Frei nach dem Motto „mach es dir hier ruhig schon mal etwas gemütlicher“

Bleib

Es kann sowohl mit dem Kommando „Sitz“ und „Platz“ kombiniert werden und sagt dem Hund, dass er an der Stelle, an der er sich befindet, bleiben muss, unabhängig davon, ob ihr auch bleibt, oder euch von der Stelle weg bewegt. „Bleib“ nutzt man zum Beispiel, wenn es an der Tür schellt und der Hund nicht direkt dorthin rennen soll.

Pfui

Dieses Kommando wird immer dann benutzt, wenn euer Hund an etwas schnüffelt oder sogar etwas fressen will, was er nicht soll. „Pfui“ sagt dem Hund, dass er sich von Dingen, die er nicht in sein Maul nehmen soll, fernhalten soll. Den Befehl nutz man also möglichst“bevor es zu spät ist“.

Aus

Ein ähnliches Kommando wie „Pfui“ nur das es hier darum geht, dass der Hund etwas loslassen soll. Dabei steht nicht im Vordergrund, dass er es essen will, sondern dass es sich in etwas festbeisst, zum Beispiel die berühmt berüchtigten Pantoffel von Herrchen.

Hier hin

Wie der Name schon sagt ist dies ein Kommando, mit dem der Hund gesagt bekommt, dass er zu euch kommen soll. Hierbei ist es besonders hilfreich, wenn man das Ganze mit einer Gestik untermalt, also einem Fingerzeig. „Hier hin“ benutzt man immer dann, wenn ihr wollt, dass der Hund zu euch kommt.

Bei Fuß

Hierbei geht es nicht darum den Hund zu euch zu rufen, sondern darum, dass er direkt an eurer Seite bleibt, wenn ihr beieinander steht oder nebeneinander lauft. Dies eignet sich besonders gut beim Spazieren gehen, wenn man beispielsweise an anderen Hunden vorbei gehen möchte und will, dass der eigene Hund nicht weg rennt oder wenn ihr mit eurem Hund über die Straße geht und nicht wollt, dass er zu den Seiten weg läuft.

Seite

Ähnlich wie „Bei Fuß“ sagt dieses Kommando aus, dass euer Hund neben euch bleiben soll. Bei „Seite“ geht es aber vielmehr darum, dass der Hund nicht vor euren Füßen oder quer auf der anderen Seite läuft. Es ist also egal, wie weit der Hund von euch weg ist, Hauptsache ist, dass er seitlich von euch läuft und ihr euch nicht in die Quere kommt. Insbesondere auf Gehwegen solltet ihr darauf achten, dass dies immer auf der Innenseite ist, damit euer Hund nicht zu nah an der Straße läuft.

Weiter

Nicht jeder Hund läuft im Tempo seines Herrchens mit, vor allem Suchhunde, die an jedem Grashalm schnuppern, der ihnen über den Weg läuft, bleiben gerne mal alle paar Meter stehen. „Weiter“ soll dem Hund sagen, dass er nicht stehen bleiben, sondern euch folgen soll. Wenn der Hund das Kommando gut beherrscht kann man so sicherstellen, dass man ohne ständige Unterbrechungen Spazieren gehen kann.

Hier lang

Dieses Kommando ist schon mehr für Fortgeschrittene Hunde, aber auf jeden Fall eine tolle Seche, wenn er es gut beherrscht. Hiermit sagt man dem Hund, dass er einen bestimmten Weg gehen soll. Besonders gut eignet sich dies, wenn man den Hund an der Leine hat und ihr links von einem Baum entlang laufen wollt und euer Hund rechts. Mit „Hier lang“ sagt ihr dem Hund, dass er in eure Richtung gehen soll.

Zurück

Bildet die Fortsetzung von „Hier lang“, indem man dem Hund beibringt, wenn er sich irgendwo mit seiner Leine herumgewickelt hat ohne fremde Hilfe den weg auch wieder zurückzufinden. Dieses Kommando ist nicht in ein paar Tagen beigebracht, da natürlich auch euer Vierbeiner erst mal verstehen muss, was er zu tun hat und man ihn weitestgehend sich selbst überlassen muss, aber wenn er es dann kann ist es äußerst hilfreich.

Selbstverständlich könnt ihr eure Kommandos auch anders nennen, als es hier geschrieben steht. Hunde hören nicht wirklich die Worte, die ihr sagt, sie merken sich nur den Laut des Wortes. Wenn ihr euch also einen Begriff für euren Befehl ausgesucht habt, versucht ihn möglichst beizubehalten.

Kommandos richtig belohnen

Vor allem wenn euer Hund noch in der Lernphase ist, solltet ihr die Kommandos mit Leckerlies belohnen, damit euer Hund gerne auf euch hört und umso schneller lernt. Nicht zu vergessen das stetige Loben mit einem herzlichen „fein“, wenn er etwas gut gemacht hat.

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