Fremde Hunde: Wie gehe ich am besten auf sie zu?

Fremde Hunde: Wie gehe ich am besten auf sie zu?

Nicht jeder Hund, dem man begegnet ist fremden Menschen gegenüber aufgeschlossen. Hier findet ihr ein paar Tipps, wie ihr auf sie zugeht.

Als Hundebesitzer begegnet man vielen Gleichgesinnten, ob nun auf der Straße, in der Nachbarschaft oder beim Spazieren gehen im Wald. Und gerade wenn man selbst einen Vierbeiner hat, ist man für fremde Hunde sehr empfänglich.

Das muss der Hund allerdings in diesem Moment nicht genauso sehen wie ihr. Vor allem Kinder begegnen fremden Hunden meist ohne Furcht und Zurückhaltung und würden am liebsten direkt auf sie losstürmen. Doch nicht jeder Hund, ob nun groß oder klein, reagiert freundlich auf solch einen Überfall. Hier ist es wichtig zu wissen, wie man am besten auf fremde Hunde zugeht.

Wie gehe ich auf fremde Hunde zu?

  • Der andere Hundebesitzer sollte immer erst gefragt werden, ob man auf seinen Hund zugehen, bzw. ihn anfassen oder streicheln darf. Sollte er dies nicht wollen, vertraut darauf, dass er seinen Hund am besten einschätzen kann und vergesst solche Gedanken wie „Ach es wird schon nichts passieren“. Sollte der Hundebesitzer gerade nicht in Sichtweite sein, wartet bis ihr ihm begegnet, vorher sollte man erst einmal nicht zu nahe an den Hund heran gehen. Insofern dieser voller Elan auf euch zukommt, verhaltet euch ruhig und geht erstmal davon aus, dass er euch nicht direkt auffressen will.
  • Geht auf einen fremden Hund nach Möglichkeit nie von hinten zu. Wenn er euch oder eure Hand nicht kommen sieht, könnte er bei einer plötzlichen Berührung so erschrecken, dass er aus Reflex zuschnappt. Auch wenn ihr von vorne auf ihn zugeht, macht dies möglichst auf Augenhöhe. Wenn eine Hand von oben kommt, ist dies für viele Hunde keine friedliche Geste. Daher immer die Hand von vorne oder der Seite in seinem Sichtbereich an ihn heranstrecken.
  • Was bedeutet es eigentlich wenn fremde Hunde bellen? Dies muss keineswegs böse gemeint sein. Hunde bellen auch, wenn sie mit jemandem spielen wollen. Solltet ihr der Meinung sein, dass er dies definitiv nicht lieb meint und kurz vor dem Angriff steht, dann bleibt ruhig, schaut ihm nicht direkt in die Augen und geht nicht weiter auf ihn zu. Das schlimmste was ihr machen könnt ist in dieser Situation schreiend wegzurennen. Denn dann könnte der Hund denken, ihr wollt spielen und jagt hinterher.
  • Wenn eure Hand den Hund erreicht, dann gibt es natürlich auch noch eine richtige Art zu streicheln. Aber bevor ihr das dürft, lasst ihn erst einmal schnüffeln. Dann werdet ihr merken ob er zurückweicht oder für eine Streicheleinheit bereit ist. Am besten nicht „gegen den Strich“ streicheln, das mögen nicht alle Hunde. Außerdem möglichst in der vorderen Hälfte des Hundes bleiben. Sobald es in Richtung Schwanz geht, sind viele Hunde empfindlich. Dass ihr nie an einem Schwanz ziehen solltet, versteht sich ja von selbst :-).

Mit diesen kleinen Regeln kann jede Begegnung mit einem fremden Hund zum echten Vergnügen werden. Wichtig ist noch, wie es generell im Leben sein sollte, begegnet jedem Hund ohne Vorurteile. Viele Kampfhunde haben einen schlechten Ruf obwohl sie die liebste Seele sein können. Und gerade die Hunde, die harmlos aussehen, haben es dann faustdick hinter den Ohren. Seid am besten bei jedem Hund gleich vorsichtig, dann kann euch nichts passieren.

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