Stubenrein: So geht es ohne viele Pfützen & Häufchen

Stubenrein: So geht es ohne viele Pfützen & Häufchen

Stubenreine Hunde sind ein Segen. Doch das muss man ihnen erst antrainieren. Hier könnt ihr nachlesen, wie man es ihnen am besten beibringt.

Wer sich einen Hund anschafft sieht oft nur die schönen Seiten, wie dass man endlich jemanden zum spielen und zum kuscheln hat. Was einige vergessen ist, dass ein Hund auch echt harte Arbeit bedeuten kann. Insbesondere das Tier stubenrein zu machen ist eine große Herausforderung. Vor allem Welpen benötigen da eine Menge Zeit und Geduld.

Zeitmanagement ist alles

Gerade in den ersten paar Wochen nach der Anschaffung eines Hundes sollte ein Halter möglichst viele freie Stunden haben, die er mit dem Vierbeiner verbringen kann, nicht nur damit sich beide aneinander gewöhnen können, sondern auch damit jemand da ist, um mit dem Hund raus zu gehen.

Hunde, die noch nicht stubenrein sind und allem voran Welpen müssen regelmäßig raus, damit sie lernen, dass sie nicht ins Haus machen müssen, weil sie raus gelassen werden wenn die Blase drückt. Und dies kann bei Welpen sehr häufig vorkommen:

  • Welpen unter 3 Monaten müssen ca. alle 2 Stunden raus
  • Zwischen  3 und 6 Monaten sind es dann alle 3 Stunden
  • Erst ab dem 6. oder 7. Monat können Hunde ihre Blase zuverlässig einhalten

Wie gut ein Hund einhalten kann ist zum einen von der Rasse und zum anderen von der Größe abhängig. Um sicher zu gehen, dass der Hund wirklich stubenrein geworden ist, sollte man sich daher lang genug für diese Erziehungsmaßnahme zeit nehmen.

Ein geregelter Tagesablauf erleichtert es dem Hund stubenrein zu werden

Damit der Hund sich an Abläufe gewöhnen kann und erlernt, wann die Zeit kommt wo er raus darf, ist es von Vorteil einem bestimmten Rhythmus zu folgen. Das bedeutet, dass man am besten immer zu den gleichen Zeiten bzw. Gelegenheiten mit dem Hund Gassi geht:

  • Nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen
  • Nach dem Essen
  • Vor Autofahrten
  • Vor Besuchen bei anderen Leuten
  • Nach dem Spielen

Eine gewohnte Umgebung hilft dem Hund beim Geschäft

Insbesondere am Anfang ist draußen für Hunde alles noch so interessant, dass man auch schon mal schnell vergisst, warum man überhaupt dort ist. Vierbeiner wollen an allem schnuppern, sich alles anschauen und auf so viele Geräusche achten, dass es schwer fällt sich aufs Geschäft zu konzentrieren. Dies lässt sich mit ein paar Tipps einschränken:

  • Keine zu langen Strecken einplanen
  • Genug Zeit nehmen, damit der Hund nicht gestresst wird
  • Ruhige Wege gehen und Trubel vermeiden
  • Immer wieder die gleiche Strecke gehen, damit sie für den Hund „uninteressanter“ wird

Für ein Leckerchen ist ein Hund gerne stubenrein

Jeder Hund wird einige Zeit brauchen, um zu verstehen dass er nicht im Haus, sondern draußen machen soll. Umso wichtiger ist es da den Hund zu belohnen, wenn er genau das gemacht hat. Dies wird er sich merken und so wartet er gerne darauf nach draußen zu kommen anstatt auf den schönen Teppich im Wohnzimmer zu machen.

Die ersten Wochen können sehr anstrengend werden und ein paar Hilfsmittel gibt es natürlich auch zu kaufen. Und wenn man die Zeit tapfer und mit einem guten Management meistert wird man viel Freude mit einem stubenreinen Hund haben.

Hinterlasse einen Kommentar

*