Jogger trifft auf Hund: Nützliche Verhaltensregeln

Jogger trifft auf Hund: Nützliche Verhaltensregeln

Als Jogger muss man auf vieles achten, insbesondere auf heran laufende Hunde. Denn diese sind unberechenbar und man weiß nie, was sie als nächstes tun.

Für viele Jogger ist es aus mit der Entspannung und Konzentration, wenn ihnen ein Hund entgegen kommt, insbesondere dann wenn er nicht angeleint und sehr groß ist. Hier haben wir ein paar Verhaltensregeln zusammengestellt, die euch dabei helfen sollen ohne Konflikte an dem Hund vorbei zu gelangen.

„Schau mir nicht in die Augen, Kleines“

Haltet den Hund ruhig im Auge wenn er auf euch zukommt, aber schaut ihn nicht direkt an. Wenn ihr euch nicht für ihn interessiert, interessiert er sich vermutlich auch nicht für euch. Macht einen Bogen um ihn und beschleunigt nicht euer Tempo, so kommt er auch nicht auf die Idee, dass ihr mit ihm spielen wollt. Wenn ihr beobachten könnt, dass der Hund euch gegenüber seine Haltung verändert, schneller wird, aggressiv wirkt oder ungebremst auf euch zu rennt, bleibt stehen, bewahrt Ruhe und wartet auf den Besitzer.

„Bellende Hunde beißen nicht“

Das sagt man zwar immer, aber sicher können wir uns da nicht sein. Kommt daher ein Hund bellend auf euch Jogger zu gelaufen, bleibt ihr am besten stehen. Geht dabei nicht direkt in die Eisen sondern lauft langsam aus. Manchmal reicht dies schon, um den Hund wieder von euch abzubringen, denn er hat sein Revier markiert und ihr gebt ihm keine Aufforderung weiter zu bellen. Bleibt der Hund genau vor euch stehen, wartet wieder auf den Besitzer. Es gilt die Devise von oben: Nicht direkt in die Augen schauen, nicht anfassen und vor allem nicht anschreien.

Drei sind einer zu viel

Wenn zwei Hunde miteinander spielen gibt es für Jogger meist kein Problem. Die Hunde sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie sich gar nicht für euch interessieren werden. Demnach kann man gemütlich an ihnen vorbei laufen. Dabei sollte man allerdings nie zwischen den Hunden hindurch laufen, das stört beim Spielen und kann außerdem zu verärgerten Hunden führen. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man auch möglichst nie zwischen Hund und Herrchen läuft, da auch das zu Irritationen beim Tier führen kann.

Alles Gute kommt von… hinten

Wenn ihr seht, dass ihr von hinten auf einen Hund mit seinem Besitzer zulauft, dann macht euch erst einmal bemerkbar. Meist hört der Hund Jogger früher als das Herrchen, nichtsdestotrotz geht ihr so sicher, dass sich niemand erschrickt. Lauft außerdem nach Möglichkeit so an den beiden vorbei, dass der Besitzer in der Mitte von euch und dem Hund läuft. So wird für den Vierbeiner eine klare Befehlskette symbolisiert, da er sich hinter seinem Herrchen befindet und es dort sicher ist. Denn Herrchen regelt das schon :-).

Jogger sind die langsameren Läufer

Wenn ihr merkt, dass ein Hund von hinten angerannt kommt, beschleunigt auf keinem Fall in dem Glauben, ihr könntet vor ihm wegrennen, das schafft ihr nicht! Hunde sind schneller und jede Beschleunigung eurerseits spornt ihn entweder zum spielen oder zum jagen an. Werdet langsamer und fixiert euch nicht zu sehr auf ihn. Vermutlich will er einfach nur vorbei laufen.

„Wir kommen in Frieden“

Das erkennt man meist sofort daran, wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt. Dann besteht im Normalfall auch keine Gefahr für euch, der Hund ist lediglich neugierig und möchte gute Tage sagen. Lasst ihn schnuppern und ruhig ein wenig nebenher laufen. Ihr braucht ihn nicht zu streicheln oder mit ihm zu sprechen, in Ruhe weiter laufen reicht vollkommen aus.

„Ich bin Schnappi…“

Das wäre wohl die schlimmste Situation, in der sich ein Jogger wiederfinden könnte, ein Hund kommt angerannt und schnappt sich das Hosenbein. Auch wenn es schwer fällt, versucht möglichst ruhig zu bleiben, geht nicht mit den Händen dazwischen und schreit den Hund nicht an. Wartet auf den Besitzer und lasst ihn euch helfen. Wenn ihr versucht euch aus der Situation „heraus zu kämpfen“ wird es meist nur schlimmer, denn der Beissrefelex des Hundes wird umso intensiver, desto mehr man zerrt.

Als Jogger muss man auf vieles achten, vertraut daher auf die Hundehalter, dass sie einen Großteil dazu beitragen, dass die Begegnungen mit den Hunden reibungslos verlaufen. Die meisten Besitzer kennen ihre Hunde gut genug, um zu wissen, wann sie ihn zu sich nehmen müssen oder laufen lassen können.

Wenn man mit seinem Hund joggen möchte gibt es übrigens spezielle Jogger Leinen, damit man sich nicht gegenseitig in die Quere gerät. Es ist schließlich anstrengend genug auf andere Hunde zu achten, da sollte man sich nicht auch noch sorgen um seinen eigenen machen müssen.

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